Das nächste Reiseziel steht fest!

Es geht dank trnd.com mit Shoestring nach Thailand und Kambodscha!!
Für alle die trnd nicht kennen,
trnd.com ist ein Produkttestportal. Hier werden ab und zu neue Produkte in Projekten an die Community ausgegeben. Diese soll dann die Produkte testen und mittels Mundpropaganda bekannt machen. Von Kaugummis über Onlinekreditkarten bis zu Autos (diese aber nur Leihweise) war hier schon einiges dabei.

Diesmal gilt es den Niederländischen Rucksackreiseveranstalter Shoestring zu testen, dazu wurde aus den unzähligen Bewerbungen für die Projektteilnahme, 16 Reisewillige auserwählt und einer davon bin Ich!


Tag 1 - This is the first Day

20.01.2008 Frankfurt, Deutschland


Heute geht es los. Um 14:25 geht der Flug mit Emirates nach Dubai und von dort aus nach einem kurzem Stop weiter nach Bangkok. Doch erstmal gilt es am Flughafen Frankfurt den Rest der Gruppe zu finden. Am Terminal 2 vor dem Emirates Check-In hat schon ein Teil der Gruppe (gut zu erkennen an den Shoestring T-Shirts) unser Lager aufgeschlagen. Namenschildchen werden verteilt und Smalltalk leitet erste Gespräche ein. Langsam komplettiert sich die Gruppe und auch Nini von trnd, Kristof und Tonia von Shoestring treffen ein. Nach dem Check-In geht’s zum Boardingbereich. Vor dem Sicherheitscheck müssen wir aber leider Nini verabschieden, denn sie darf leider nicht mit. Mit kurzer Verspätung startet unser ca. 6 stündiger Flug nach Dubai.


21.01.2008 Dubai, Vereinigte Arabische Emirate


In Dubai haben wir einen Aufenthalt von knapp 4 Stunden, aber nicht nur wir haben hier einen längeren Aufenthalt. Der Flughafen quillt über vor Menschen, über all sitzen Gruppen zusammen, schlafen Reisende auf, vor, hinter und unter den Bänken. Unglaublich was hier los ist und das mitten in der Nacht. Weiter geht‘s mit dem nächsten knapp 6 Stunden Flug nach Bangkok.


21.01.2008 Bangkok, Thailand


In Bangkok angekommen erwischt uns erstmal der erste leichte Hitzschlag, aber bevor es weiter geht müssen wir erstmal durch die Einwanderungskontrolle. Hier geht man leider sehr genau vor, oder einfach langsam, denn wir stehen über eine Stunde in der Schlange obwohl vor uns kaum mehr als 25 Leute stehen. Nach dem das geschafft ist, gilt es erstmal die Taschen zu finden. Diese wurden mittlerweile schon von Personal vom Band genommen, daher muss man nur noch zugreifen. Im Ankunftsbereich treffen wir unseren thailändischen Guide, hier warten wir nun noch auf Hans (einen der drei Chefs von Shoestring) der direkt aus Amsterdam eingeflogen kommt und gehen anschliessend zu unseren Minivans. Die Vans warten schon vor dem Flughafen auf uns und hier trifft uns auch zum ersten Mal richtig die Hitze und der Smog (der zum Glück scheinbar nur am Flughafen so extrem ist). Weiter geht’s zum Hotel. Bei der Fahrt in die Stadt können wir schon die ersten Eindrücke von Bangkok sammeln. Unser Hotel, die Buddy Lodge befindet sich direkt auf der Kao San Road, dem „Weltzentrum des Rucksacktourismus“. 

Die Buddy Lodge ist ein Hotel das kaum Wünsche offen lässt. So ist es wie gesagt zentral gelegen, bietet Klimaanlage in jedem Zimmer und weitere Annehmlichkeiten wie ein Fitnesscenter und ein Spa (Pool) mit Bar auf dem Dach. Nach dem wir unser Zimmer be- und kurze Hosen angezogen haben, geht’s gleich ins Getümmel der Kao San.


Ich setze mich mit Dominik, Jaqueline, Lisa und Silke erstmal ab und wir spazieren durch die Stadt um erste Eindrücke zu Sammeln.

Unser erstes Abendessen in Thailand verbringen wir in einem recht edlen Restaurant dem Mai Mpuri in der nähe der Kao San. Die Mädels setzen sich nach dem Essen ab und gönnen sich eine Thaimassage, Dominik und ich gehen zurück zur Kao San, hier treffen wir ein Paar der anderen und verbringen den Rest des Abends in einer kleinen Bar, naja sagen wir einem besseren Imbiss vor unserem Hotel und beobachten den Trouble auf der Kao San Road.

 

Tag 2 - Bangkok on Bike

22.01.2008 Bangkok, Thailand


Heute stand als erstes eine Fahrradtour durch Bangkok auf dem Plan. Gestartet wurde im Grand China Princess Hotel. Die Tour führte über verschiedene Märkte auf denen von Chillischoten bis Autoersatzteilen alles angeboten wird. Weiter geht’s per Boot auf den Klongs (Kanälen) raus aus der Metropole und ab in die ländliche Umgebung durch verschiedene Plantagen und Felder umgeben von hunderten Palmen. Anschliessen gab es in einem thailändischen Imbiss ein ortstypisches leichtes Essen, bevor es auf einer weiteren Bootstour zurück in die Stadt geht. Von hier aus geht‘s weiter mit unserer Minivanflotte zum Königspalast und den zugehörigen Tempelanlagen. Hier heißt es erstmal Klamotten mieten, denn wir tollpatschigen Europäer tauchen hier natürlich in kurzen Hosen und unsere Mädels sogar schulterfrei auf, absolutes No-Go in dieser Anlage. Zum Glück kann man sich kostenlos Sachen zum überziehen ausleihen, zum Glück ist es nicht warm, nur so ca. 35°C. In diesem Komplex existiert scheinbar nur eine Farbe: Gold. Aufwendig gestaltete Säulen zieren hier alle Gebäude, überall Figuren, Bonsais und Elefantenfiguren.


Im Haupttempel, in dem Kamera und Schuhverbot herrscht, steht ein riesiger Altar auf dessen Spitze ein Jade-Buddha thront. Absolute Stille herrscht in diesem Tempel, Touristen und Thais sitzen kreuz und quer auf dem Boden, denn die schuhlosen Füsse dürfen nicht in Richtung des Buddha zeigen.
Genug Kultur für Heute, jetzt geht‘s zurück zum Hotel. Hier verbringen wir den größten Teil des restlichen Nachmittags am Pool auf dem Dach. Anschliessend geht‘s noch mal runter auf die Kao San, Jaqueline ist in Shopping Laune und versucht verzweifelt einen Schuhhändler dazu zu bringen ihr vermeintliche Markenschuhe für umgerechnet 10 Euro zu verkaufen, der Händler zeigt sich hartnäckig, doch als sie ihn endlich soweit hat stellt sich raus das die Schuhe gar nicht passen… Frauen…
Als nächstes steht das erste gemeinsame Essen der ganzen Gruppe an zu dem Hans (Shoestringchef) uns heute Abend eingeladen hat.


Kaum sind alle eigetroffen, werden die Speisekarten ausgeteilt und auch gleich wieder eingesammelt, Hans möchte für alle zusammen eine Auswahl aus der Karte bestellen. Gute Idee finden wir alle und lehnen uns entspannt zurück um uns überraschen zu lassen. Wir werden nicht enttäuscht, Hans bestellt diverse Vorspeisen, die alle samt als Hauptgang durchgehen könnten. Es folgen verschiedene Gänge Hauptspeisen, die mit unglaublich leckerem frittierten Fisch abschliessen. Leider hat Hans soo viel bestellt dass das Essen locker für 40 und nicht nur für 20 Leute gereicht hätte.
Doch der Abend ist noch lang und so fährt ein Teil der Gruppe noch zum Nightmarket, einem riesigen Trödelmarkt der nur in der Nacht geöffnet hat. Hier startet unser nächstes Abendteuer das jeder Thailandbesucher mit machen muss: TukTuk fahren. TukTuk‘s sind kleine dreirädrige Mopedartige Fahrzeuge die zu Bangkok gehören wie zu NewYork die Taxis. Mit einem TukTuk lassen sich bis zu drei Europäer oder bis zu fünf Thais (ungelogen, selbst gesehen) befördern. Die TukTuk-Fahrer sind kleine Schlitzohren die gern Touristen über die Ohren hauen und ihnen gerne mal das dreifache des üblichen Preises abnehmen. Hier ist also Handeln angesagt, hier kommt Simon ins spiel, er kennt sich in Thailand schon ziemlich gut aus und handelt für sein Leben gern.


Und so drückt er den Preis von über 400 Bath (ca 8 Euro) pro TukTuk (wir brauchen drei) auf 150 Bath. Kaum sitzen wir im TukTuk verspricht Simon dem TukTuk-Fahrer ein gutes Trinkgeld wenn er als erstes am Ziel ankommt. Das lässt sich der Fahrer nicht zweimal sagen und jagt los mit gefühlten 60 bis 70 Km/h (Taros gibt’s hier nicht) durch das nächtliche Bangkok. Auf dem Nightmarket dominieren T-Shirts der lokalen Biersorten, Andenkenshops und Stände mit „hochwertigen Original Uhren“. Nach einem Bummel über den Markt treffen wir den Rest der Gruppe vor dem Markt beim „German Bierfest“, hier wird nur deutsches Bier an den Platz gebracht, für lokales muss man sich selbst zur Theke bemühen. Eine Liveband spielt amerikanischen Rock n‘ Roll, naja wenigstens. besser als deutschen Schlager. Zurück geht‘s wieder mit TukTuk‘s, diese Bande von TukTuk-Fahrern braucht aber nicht durch Trinkgeld angestachelt werden, diese drei sind gelinge gesagt verrückt und machen sich einen Spass daraus sich an den Ampeln Beschleunigungsrennen zu liefern und nur auf den Hinterrädern anzufahren, einer schafft es knapp 10 Meter nur auf den Hinterrädern zu fahren!!


Abschliessend suchen wir uns noch eine Bar für unseren letzten Drink des Tages,diesmal landen wir in einer kleinen Bar in der Nähe des Hotels. Hier spielt eine thailändische Hardrock-Coverband Hits von Nirvana, Guns n‘ Roses, und Mötorhead, die Bar rockt! YOUTUBE-LINK

 

Tag 3 - Land der Kontraste

23.01.2008  Siem Reap, Cambodia


Am meisten gespannt waren wir wohl alle auf Kambodscha, eigentlich kennt man es nur als fernes Land in dem ständig Bürgerkrieg herrschte. Gelandet sind wir auf dem neuen überraschend hübschen Flughafen von Siem Reap. Unser Reiseführer für Kambodscha spricht sehr gutes Deutsch und scheint zu denken wir Deutschen fahren total auf Statistiken ab, da er uns zur Begrüßung erstmal mit Zahlen zuballert. Auf der fahrt zum Hotel bekommt man schon einen ersten Eindruck von Kambodscha. Seit dem Ende des letzten Bürgerkrieges ist das Land voll auf Tourismus ausgerichtet und so, zumindest in der Umgebung von Siem Reap zum Land der Kontraste geworden. Riesige moderne Hotelkomplexe stehen hier direkt neben Wellblech- und Holzhütten. An einer Art Tankstelle putzen ungelogen rund 12 Angestellte gleichzeitig einen großen BMW. Unser Hotel, das Casa Angkor Hotel liegt in der Nähe des Stadtzentrums von Siem Reap, auch dies ist ein sehr modernes und im Vergleich zum Lebensstandard des Durchschnittsbürgers ein pures Luxushotel. Von hier ist der Stadtkern der kleinen Stadt Siem Reap sehr schnell zu Fuss zu erreichen. Wir machen uns zusammen mit Reisereporter Simon auf den Weg, er war schon 2002 hier in Kambodscha und wurde heute von uns als Reiseleiter ausgewählt. Er führt uns zu einem abstrakten Wochenmarkt im Stadtzentrum, auf dem Fisch auf dem Boden, undefinierbare schwarze noch lebende Tiere in Blechschüsseln, verschiedenstes Obst und Gemüse, neben Andenken und Bekleidung angeboten werden. Ein kleiner Fluss teilt die Stadt. Diesseits befindet sich das “reiche” Viertel in dem auch die Hotels stehen. Auf der anderen Seite wohnen die meisten Einheimischen. Nur wenige Touristen verirren sich in diesen Teil der Stadt, doch Simon führt uns gezielt genau dort hin. Hier zeigt sich das wahre Kambodscha, jenseits von Tourismus und wirtschaftlichem Aufschwung. Wellblechhütten, Miniläden und Kneipen für die Einwohner und ein wunderschönes, für jeden begehbares Kloster bekommt der zu sehen der sich Hier hin traut. Alle Einwohner sind jedoch sehr freundlich, zu keinem Zeitpunkt kommt auch nur das geringste Gefühl der Unsicherheit auf, selbst als wir das Viertel nochmals bei Nacht besuchten.

 

Tag 4 - Tempel und Krokodile

24.01.2008  Siem Riep, Kambodscha


Heut geht‘s zu Kambodschas Hauptattraktion und laut unserem Reiseführer gleichzeitig Haupteinnahmequelle, den Tempelanlagen von Angkor Thom. Diese Tempelanlagen bildeten einmal die Hauptstadt von Kambodscha, es soll hier in der Gegend über eintausend Tempel geben. Als die Stadt verlassen wurde sind die Tempelanlagen komplett vom Jungle eingeschlossen wurden, erst die Franzosen haben in einer Expedition im 18. Jahrhundert diese Anlagen wiederentdeckt und vom Jungle befreit.


Als erstes besuchen wir den Bayon Tempel, er ist berühmt für seine Türme an denen an in jede Himmelsrichtung ein riesiges Gesicht angebracht ist. Der nächste Stopp ist der Jungle Tempel, hier ist es noch sehr gut zu sehe wie der Jungle die Anlagen eingenommen hat, die Bäume sind hier so stark mit dem Tempel verwachsen das es nicht möglich ist sie zu entfernen ohne den Tempel zu zerstören. Weiter geht‘s zu den Elefanten Terrassen und anschliessend zurück ins Hotel zur Mittagspause am Pool. Der ganze Nachmittag gehört dem größten und wohl bekanntestem Tempel Kambodschas, dem Angkor Wat.


Danach geht‘s noch zu dem ältesten Tempel dem Phnom Bakeng, dieser steht auf einem Hügel. Von hier aus kann man bei schönem Wetter einen sensationellen Sonnenuntergang direkt über Angkor Wat erleben, leider ist das Wetter bei uns nicht besonders, kein Sonnenuntergang für uns. Heute Abend geht die ganze Gruppe zum Essen in das Restaurant „Dead Fish Towers“.


Jeder Tisch befindet sich hier auf einer eigenen Ebene, das Essen wird mit Seilzugsystemen zu den Tischen transportiert. Wir erwischen einen Tisch ohne Stühle, hier wird im knien gegessen! Wer Lust hat kann mit dem hauseigenem Krokodil spielen, doch es wird auf einer Tafel gewarnt: „It is much faster then You!“.

 

Tag 5 - Ein Tag, drei Flughäfen

25.01.2008 Siem Reap, Kambodscha


Um 7:40 Uhr (fast pünktlich) machten wir uns heut auf den Weg zum Flughafen von Siem Reap. Trotz auch diesmal wieder etwas ungewöhnlichen Abläufen (unter anderem war eine Servicecharge in Höhe von 25$ zu entrichten) hatten wir genügend Zeit den fast schon romantischen internationalen Flughafen von Siem Reap zu geniessen.

 

Auf unserem kurzem Flug nach Bangkok konnten wir wieder ein für so einen kurzen Flug aussergewöhnliches Mahl geniessen, aber was will man von einer “Award-Winning-Airline” anderes erwarten.


EEE-Day

25.01.2008 Bangkok, Thailand


Da wir in Bangkok einen längeren Zwischenstopp hatten und überraschenderweise diesmal nur 20 Minuten bei der Passkontrolle brauchten, haben sich die meisten Reisereporter dazu entschieden die Zeit noch mal zu nutzen um ein Shoppingcenter zu Besuchen. Manuel und Ich entschieden uns für das Pantip Plaza, welches von sich behauptet Thailands grösstes Elektronikkaufhaus zu sein. Die Erwartungen waren also groß, aber wir wurden nicht enttäuscht. 


Das Pantip Plaza ist ein mehrstöckiges Shoppingparadies für Elektronikfreaks, also genau da Richtige für mich. Auf mehreren Ebenen finden sich hier hunderte kleine Elektronikläden die so ziemlich alles anbieten was mit Computern zu tun hat. Wir waren auf der Suche nach einem EEE-PC und wurden hier natürlich fündig.


Asus kann zwar bisher Deutschland nicht mit EEE’s versorgen, aber hier gibt es sie schon seit Monaten. Nachdem wir erfolgreich zugeschlagen hatten stand uns noch ein weiteres Abenteuer in Bangkok bevor. Während des Zwischenstopps mussten nämlich die Flughäfen gewechselt werden. Dummerweise sind wir völlig Ahnungslos zum Center gefahren, wir wussten nur das wir zu einem anderen Flughafen müssen, kein Name, keine Fluggesellschaft. Einem Taxivermittler versuchten wir nun unser Problem zu erklären: “Zum Flughafen, nicht Neu, wir wollen nach Surat.” “Flughafen Surat ich kennen, fahren mit mir 600 Bath” deutlich zu teuer, auf der Hinfahrt haben wir 340 Baht bezahlt, Touristen Abzocke lauert hier mal wieder. Doch günstiger weise hat uns der Vermittler bevor wir die Verhandlungen mit ihm abgebrochen haben den Namen des Flughafens in thailändisch auf einen Zettel geschrieben und uns in de Hand gedrückt. Mit dieser rettenden Information konnten wir in neue Verhandlungen mit einem TukTuk Fahrer treten, Schliesslich einigten wir uns auf 400 Baht und Manuel kam am letzten Tag in Bangkok doch noch zu seiner TukTuk-Fahrt. Bange 40 Minuten später (wir waren uns nicht 100% sicher dass er uns wirklich verstanden hat) erreichten wir dann doch tatsächlich den richtigen Flughafen, vor dem der Rest unserer Gruppe bereits sein Lager aufgeschlagen hatte.


Welcome to the Jungle

25.01.2008  Kao Sok, Thailand


Von Bangkoks altem Flughafen geht es weiter ins südliche Thailand, nach Surat Thani. Hier werden wir schon von unserem thailändischem Reiseleiter erwartet. Auf geht's in Art’s Jungle Lodge. Nach ca. 2 stündiger Fahrt erreichen wir das traumhafte Jungle Camp, dass aufgebaut ist wie ein kleines Dorf.


Hier gibt es statt Zimmern, kleine auf Baumstämmen stehende Holzhütten, die teilweise mit offenen Wasserfallduschen ausgestattet sind. Im rustikal eingerichtetem Restaurant der Lodge verbringen wir den ersten Teil des Abends und sammeln Energie bei thailändischem Essen vom Buffet. Den zweiten Teil des Abends verbringen wir unten am Fluss und geniessen die nur vom Mond beleuchtete Landschaft.

 

Tag 6 - Auf hoher See

26.01.2008 Kao Sok, Thailand


Am nächsten Morgen stehen fast alle Mitglieder der Gruppe um freiwillig um 6 Uhr (unfassbar) auf um sich vor der Abfahrt noch im Camp umschauen zu können. Der Sonnenaufgang gegen 6:30 Uhr entpuppt sich als wahrer Augenöffner. Art’s Jungle Lodge ist umgeben von bewaldeten Felsformationen und wird halbseitig von einem breiten Fluss umschlossen.


Einige kleine Affen tümmeln sich auf den Dächern der Holzhütten und sollen angeblich manchmal beim Baden im Fluss zu beobachten sein. Frisch von Frühstücksbuffet gestärkt begeben wir uns zu den Mini-Vans und fahren zu unserem nächsten Reisehöhepunkt, dem Rachabrapha-Stausee im Kao Sok Nationalpark. Hier fahren wir mit Longtail Booten über den See und können die beindruckende Landschaft der Felsformationen um dem See geniessen.


Das Ziel der Fahrt sind die “Raft-House”. Die Raft-Houses sind kleine auf einzelnen Flößen stehende Bungalows, die aneinander gekettet von einer Seite des Sees zur anderen gespannt sind, über einen ebenfalls auf Flößen montierter Steg verbindet sie einzelnen Bungalows mit dem in der Mitte befindlichem kleinen Restaurant bei dem es für uns ein wiedermal sehr leckeres Mittagessen gab. Einige von uns nutzen die Gelegenheit und paddelten mit Kajaks zu einer Badestelle, der Rest relaxte an den Raft-Houses.


Da wir uns bei den Raft-Houses etwas zu viel Zeit gelassen haben und eigentlich noch unsere Fähre nach Koh Samui erwischen müssen heißt es nun schnell zurück zur Anlegestelle. Unserem Boots-”Kapitän” macht das nicht viel aus er jagt mit hoher Geschwindigkeit über den See, ohne Rücksicht darauf das wir durch das entsprechend aufgewirbelte Wasser völlig durchnässt ankommen. Kurz das T-Shirt gewechselt geht es wieder weiter mit dem Mini-Vans die uns zur Anlegestelle der Fähre nach Koh Samui bringen. Obwohl die Fähre wohl in Deutschland schon lange von TÜV einkassiert worden wäre gehen wir an Board und geniessen die Aussicht aufs thailändische Festland und später auf Koh Samui.


Auf Koh Samui erwartet uns schon die nächste Mini-Van-Flotte und bringt uns auf die andere Seite der Insel zu unserem Hotel, dem Nova Samui Resort. Hier werden wir das erste mal ein klein wenig enttäuscht, wie die meisten anderen erwartete ich hier eigentlich kleine Häuschen in Strandnähe, doch wir stiegen in einem (wenn auch durchaus luxuriösem) Hotel ab. Doch die Zimmer sind toll, der Pool ist gleich vor unserer Nase (von unserem Balkon zu erreichen) und das Internet (auch per WLAN) erschwinglich (100Bath, ca 2 Euro/70min). Jetzt heißt es erstmal “ab zum Strand und unterwegs Nahrung suchen”, wir entscheiden uns für das “Eat Sense” das direkt am Strand liegt und dort tagsüber auch als Strandbar dient (wird gleich mal für morgen notiert). Hans, Roger und Kristof trauen sich an den Hummer ran, ich nehme den Fisch des Tages (keine Ahnung was das für ein Fisch ist, aber er war sehr lecker) und Jaqueline (eigentlich Vegetarierin, aber isst Fisch) bestellt Garnellen. Dummerweise werden die hier noch Komplett mit Kopf und Augen serviert, Jaqueline wird auf einmal ganz ruhig, wird blass und starrt auf das tote Tier auf ihrem Teller. Dominik erbarmt sich und bietet ihr einen Tausch an, er hat zwar auch Fisch, man erkennt ihn aber nicht mehr als Ganzes. Zum Abschluss des Abends gehts noch in DIE Bar der Insel, die Q-Bar. Sie befindet sich auf einem Hügel oberhalb unseres Hotels und bietet von ihrer riesigen Terrasse einen fantastischen Ausblick auf Koh Samui.

 

Tag 7 - Sonnenbrandwettbewerb

27.01.2008 Koh Samui, Thailand


Den heutigen Tag haben alle Projektteilnehmer an einem der vielen Strände von Koh Samui verbracht. Der größte Teil der Gruppe hat sein Lager vor der Bar des Eat Sense Restaurants, bei dem wir gestern Abend auch Essen waren, am Chaweng Beach verbracht. Hier bettet man sich bequem auf gepolsterten Liegestühlen und lässt sich den Cocktail direkt am Strand servieren. Wird es zu warm (Mittags war die Hitze fast unerträglich) springt man ins Meer, was aber auch nicht sooo viel Abkühlung bringt. Einige bleiben direkt im Wasser sitzen. Einige Stunden Sonnenbaden und zwei Strandspaziergänge später entscheiden wir uns das Hotel anzusteuern um das Abendessen das mal wieder von Hans spendiert wird nicht zu verpassen. Wir schlendern noch etwas die Strandstrasse entlang trinken ein Singha Beer in der “Solobar” und erreichen eine halbe Stunde vor Abfahrt das Hotel. Nun sehen wir das erste mal am Tag alle Gruppenmitglieder zusammen, nur wenige haben es geschafft keinen Sonnenbrand zu bekomme, spontan wird en Wettbewerb um den schönsten Sonnenbrand ausgerufen, ich bin ganz vorne mit dabei, unterliege jedoch knapp Jaqueline, die es irgendwie geschafft hat sich nur die linke Pobacke zu verbrennen und die rechte nicht. Weiter geht’s zum wahrscheinlich coolsten Restaurant auf der ganzen Insel, die jedoch scheinbar kaum einer kennt. Hans hat für uns die komplette Dachterrasse gemietet. Was uns einen Sensationellen Blick auf den Strand geniessen lässt. Nach dem Essen verbringen wir den Rest des Abends am Pool unseres Hotels, wo einer nach dem anderen im Pool versenkt wird. Ich kann mich zwar eine ganze weile ausserhalb de Pools halten, werde aber schliesslich auch mit einem grossen “Platsch” im Pool versenkt.

 

Tag 8 - This is the Last Day

28.01.2008 Koh Samui, Thailand


Aus den letzten Tag hatten alle wieder frei zur Verfügung, kein festes Programm, das heißt erst mal ausschlafen! Nach einem gemütlichem Frühstück, folgte eine Art Abschlussbesprechung mit Hans (dem Shoestinggründer). Hier konnten alle Teilnehmer noch mal über ihre Erfahrungen mit Shoestring berichten und Hans auch einige Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Hans nahm das alles mit großem Interesse auf und bedankte sich bei den Reisereportern (nicht nötig Hans, wir haben zu danken). Anschliessend verteilte sich die Gruppe gleichmäßig über die Insel, einige nutzen die Zeit um die Insel mit Motorrollern zu erkunden, andere zum Shoppen und wieder andere für den letzten Strandbesuch für die nächsten Monate. Ich habe mich Silke, Lisa und Jaqueline angeschlossen und zusammen landen wir wieder auf den Liegestühlen vor dem Eat-Sense, lassen uns Cocktails servieren (diesmal sogar ganze Kokosnüsse) und geniessen den Strand. Später schlendern wir noch über die Standstrasse und kaufen die letzten Mitbringsel. Unser letztes thailändisches Essen gibt's in einem indischen!! Restaurant. Ich wähle ein “Extra Spicy” Curry, vor dem mich der Restaurantbesitzer vergebens zu warnen versucht, tränen stehen mir in den Augen (hoffentlich hats keiner gemerkt ^^) das war wirklich mal scharf! Anschließend heißt es “zurück ins Hotel und Taschen packen”. Hier treffen wir uns mit der Gruppe und anschliessen geht's zum Flughafen von Samui. Schöne Flughäfen gibt es nicht! Diese von Kristof (Mitreisender der Firma Shoestring) aufgestellte These konnte heut vom Koh Samui International Flughafen ohne mit der Wimper zu zucken widerlegt werden. Der kleine Flughafen der Insel Koh Samui ist wie ein Ferienressort aufgebaut, komplett mit Buffet an den Gates die wiederum eingerichtet sind wie kleine Lounges und Luxustoiletten mit Riesenaquarien, lässt sich hier schon einiges an Wartezeit überbrücken. Um 21 Uhr Ortszeit verlassen wir Stilecht mit einer Propellermaschine die Insel in Richtung Bangkok.